Geschwisterteam Halder strebt WTCR-Aufstieg in 2021 an

Die Deutsche Michelle Halder und ihr 24-jähriger Bruder Mike streben ab dieser Saison den Aufstieg in den WTCR – FIA World Touring Car Cup an. Michelle Halder, die die erste weibliche Fahrerin in der WTCR werden würde, ist Siegerin in der TCR Europe und der ADAC TCR Germany. Bruder Mike, der drei Jahre älter ist als Michelle, hat in seiner Karriere ähnliche Erfolge in der ADAC TCR Germany verzeichnet. Beide fuhren von klein auf auch Karts.

Die Halders planen, mit Goodyear ausgerüstete Honda Civic Type R TCRs für ihre Familienmannschaft, das Team Halder, zu fahren. Sie sind für den FIA WTCR-Junioren-Fahrertitel qualifiziert, außerdem für die WTCR-Trophy, da sie als unabhängige Rennfahrer unterwegs sind. Michelle Halder wäre eine Anwärterin auf den FIA WTCR Female Driver Title, der für 2021 eingeführt wird, um die Teilnahme von Fahrerinnen zufördern.

„Das Ziel ist es, die ganze Saison mit meinem Bruder in der WTCR zu fahren“, sagte Michelle Halder. „Im Moment ist es schwierig, weil COVID-19 das Sponsoring beeinträchtigt, aber wir arbeiten daran und hoffen, dass wir in der WTCR sein können.

„Die WTCR ist ein Traum, der wahr wird, denn gegen die besten Tourenwagenfahrer der Welt zu fahren, wäre wirklich, wirklich fantastisch.“, so Mike Halder.

Da er nur zwei der geplanten acht WTCR-Strecken kennt, gibt Halder zu, dass es in der Saison 2021 viel zu lernen geben wird: „Es gibt viele Strecken, die wir nicht kennen, also wird es eine Saison zum Lernen, aber ich hoffe, wir können große Fortschritte machen und so viel Erfahrung wie möglich sammeln.“

Heimrennen steht für die Geschwister Halder an

Der Zeitplan für den WTCR – FIA World Touring Car Cup 2021 beinhaltet einen Besuch auf der deutschen Nürburgring Nordschleife vom 3. bis 5. Juni und sowohl Michelle als auch Mike Halder kennen die legendäre Strecke, die beängstigende 25,378 Kilometer lang ist, bereits. „Es ist eine unglaubliche Strecke und natürlich wäre es schön, auf einer Strecke zu fahren, die wir kennen“, sagte Michelle Halder. „Ich hoffe, dass es für uns möglich sein wird, dabei zu sein.“