Das Unwetter & der Rennabbruch beim Sonntagsrennen machten ein mögliches Podium zunichte

Direkt eine Woche nach dem Rennen in Zandvoort, ging es für das Profi-Car Team Halder und das Profi-Car Team Honda ADAC Sachsen an den Nürburgring. Das bedeutete für ein Teil des Teams, dass sie direkt von Zandvoort zum Nürburgring fuhren und alles direkt wiederaufbauten.

Nachdem sich die freien Trainings teilweise etwas schwierig gestalteten, erreichte Michelle Platz dreizehn.

Beim Start des ersten Rennens blieb die Startampel sehr lange auf Rot. Das verursachte bei einigen Fahrern einen Frühstart. In der ersten Kurve, fuhr Harald Proczyk nahezu ungebremst in den Honda Civic Type-R TCR von Mike hinein. Mike drehte sich durch diese Aktion und kam dadurch unbeabsichtigt Michelle in die Quere. Wodurch Beide für einen Moment Off-Road unterwegs waren. Harald Proczyk wollte einfach zu viel und bremste viel zu spät. Eine Strafe folgte darauf unverständlicher Weise nicht.

Michelle kämpfte sich bis zum Ende des Rennens wieder auf Platz 12 nach vorne.

Beim Sonntagsrennen startete Michelle wie am Vortag von Platz dreizehn. Michelle befand sich nach einer Runde auf dem vierzehnten Platz. Dann fing es allmählich an zu regnen. Theo Coicaud musste seinen Hyundai neben der Strecke abstellen. Der Regen wurde nach und nach immer stärker. Unwetterartige Regenfälle sorgten dafür, dass das Feld ordentlich durchgemischt wurde. Das Rennen wurde in diesem Moment als Wetrace freigegeben. In der Boxengasse gab es nun reges Treiben. Für die Fahrer, welche noch nicht in der Box waren, wurde das Rennen zur Schlitterpartie. Sie waren mehr neben der Strecke als auf der Strecke unterwegs. Das Safety Car kam auf die Strecke und das Feld sortierte sich allmählig. Eine Runde vor Ende bevor das Rennen wegen des starken Niederschlags dann doch unterbrochen wurde. Letztendlich wurde das Rennen dann komplett abgebrochen.

Die Rennleitung wollte sich allerdings nicht direkt nach dem Ende des Rennens bezüglich der Ergebnisse äußern. Eine Siegerehrung fand daher nicht statt. Erst nachdem das darauffolgende Rennen der GT4 zu Ende war, gab es eine Entscheidung der Rennleitung.

Michelle als fünfzehnte. Als nächstes geht es in vier Wochen nach Hockenheim.